Literaturtipp: Berufliche Realität im Jugendamt Berufliche Realität im Jugendamt: der ASD in strukturellen Zwängen

Literaturtipp: Berufliche Realität im Jugendamt: der ASD in strukturellen Zwängen von Kathinka BeckmannThora Ehlting und Sophie Klaes

Erst kürzlich habe ich in Hamburg im Rahmen eines Referates zum Thema “Leistungsentgelte in der Jugendhilfe” auf diese Veröffentlichung hingewiesen. Diese liefert erschütternde Wahrheiten aus dem Jugendamt. Ohne die Kolleginnen und Kollegen in den Jugendämtern läuft aber nichts. Die Fallzahlen (Case Load) je Mitarbeitender im ASD sind sehr hoch. Da muss schnell etwas passieren.

Steigende Ausgaben für Hilfen zur Erziehung (HzE) einerseits, mitunter zu spätes Eingreifen in Kinderschutzfällen anderseits: Jugendämter, insbesondere ihre Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD), stehen häufig in der öffentlichen Kritik. Die bundesweite Studie erhebt die alltäglichen Arbeitsvollzüge im ASD, um auf deren Grundlage die Prozess- und Strukturqualität zu ermitteln. Sie zeigt, dass essenzielle Bedingungen für eine professionelle sozialpädagogische Arbeit fehlen: Zeit, Raum, Wissen und Erfahrung. Daher gilt es, durch politische Einmischung dem Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe wieder zu seinem Recht zu verhelfen.

Hier finden Sie weitere Infos und können das Buch käuflich erwerben.

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