Ein (Pflege-)Kind mit FASD – und glücklich! Ein pädagogisch-therapeutischer Wegweiser

Praxishilfe: “Ein (Pflege-)Kind mit FASD – und glücklich!” ist als konkreter, praxisnaher Wegweiser für all diejenigen gedacht, die mit Menschen mit FASD zusammen leben und arbeiten.

Fachexpert*innen bemängeln häufig die Praxisferne von Veröffentlichungen zu speziellen Themen der Pflegekinderhilfe. Eine solche Praxisferne ist in diesem sehr hilfreichen Buch nicht auszumachen.

Die Autorinnen wissen aus eigener persönlicher und beruflicher Erfahrung, dass ein Hangeln von Katastrophe zu Katastrophe schnell zu Belastungen, Ohnmachtsgefühlen und so zu Überforderung führt. Der Alltag und das Leben mit FASD fordern jedoch stets viel Kraft, Geduld und Flexibilität von allen Beteiligten! Mit diesem positiven, pädagogisch-therapeutischen Handlungskonzept möchten die Autorinnen Pflege- und Adoptivfamilien, Fachleuten und Interessierten Gründe für das besondere Verhalten von Menschen mit FASD näher bringen und alltagserprobte Lösungsvorschläge für die 20 häufigsten “Probleme” in Form von Wegweisern aufzeigen. Sie möchten Mut machen, die eigene Haltung zu prüfen, und sie zeigen neue Herangehensweisen auf, den Herausforderungen des Zusammenlebens mit Menschen mit FASD gelassener zu begegnen, die eigene Selbstwirksamkeit zu erhöhen, um so trotz der enormen Belastung ein glückliches Zusammenleben zu fördern.

Zu den Autorinnen:

Susanne Falke, Heilpädagogin und Erzieherin. Das Thema FASD begleitet Susanne Falke seit der Aufnahme ihrer Erzie­h­ungsstellentochter in ihre Familie vor über 19 Jahren. Vor mehr als sechs Jahren wurde bei ihrer Tochter die Diagnose FAS gestellt. Die Diagnose bestätigte bestehende Vermutungen und bestärkte Susanne Falke darin, ihre Tochter anders zu betreuen, zu unterstützen und zu begleiten, als man es normalerweise mit Jugendlichen in diesem Alter tun würde. Ihre pädagogische Sichtweise und Elemente aus der Heilpädagogik haben ihr geholfen, trotz aller Schwierigkeiten eine gute Beziehung zu ihrer Tochter zu leben. Susanne Falke ist Mitbegründerin des EBR Fachzentrums für Pflegekinder mit FASD in Köln und arbeitet dort als Referentin und pädagogische Fach­beraterin.

Sabine Stein, Ergotherapeutin und Marte-Meo-Therapeutin. Die Entscheidung, ihr Familienglück mit einem Kind zu teilen, das in seinem Leben nicht so viel Glück hatte, brachte Sabine Stein erstmals vor acht Jahren in Kontakt mit dem Thema FASD. Es zog sozusagen mit ihrem Erziehungsstellenkind in ihre Familie ein. Ihre ganz persönlichen Erfahrungen, ihre Einstellung zum Leben und ihr Beruf haben sie dazu gebracht, das Thema FASD pädagogisch-therapeutisch anzugehen. Sabine Stein arbeitet als Erziehungsstellenmutter, Ergo- und Marte-Meo-Therapeutin in Köln.

Susanne Falke und Sabine Stein leiten und gestalten gemeinsam trägerübergreifende Arbeitskreise FASD für Pflege- und Adoptiveltern und entwickeln pädagogisch-therapeutische Handlungskonzepte bei FASD.

Hier finden Sie weitere Infos und können das Buch käuflich erwerben*.

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Bildquellen

  • doorknob-3414736_640: Pixabay